Ein alter Erfolgsverweigerer wie der Allgäuer Gitarrist und
Querdenker HF Coltello darf für sich durchaus mal das grässliche
Wort vom „Kult“ beanspruchen. Dafür haben er und
seine Gitarrensammlung in den letzten Jahren ausreichend Landstraßenkilometer
angesammelt.
ZITTY - Berlin. Das Hauptstadtmagazin
Und es gibt sie doch noch – die Gitarreros. Einen wenigstens noch. taz
HF Coltello, meist schlicht »Colt« genannt, kommt aus dem Allgäu und zählt zu den Forschern unter den modernen, elektrischen Gitarristen. Weitab vom gängigen Musikbusiness, repräsentiert er umso mehr die Haltung der stillen Außenseiter im Genre.
Nichts muss so sein wie es ist.
Neuerdings tourt er mit einer frischen Mixtur aus Literatur, Musik und Visuellem, was er »ein akustisches roadmovie« nennt. Er wurde damit, unter anderem, 2007 zur Abschlussveranstaltung der Leipziger Buchmesse eingeladen. 2012 tritt er wieder dort auf. Die sehr speziellen Solo-Instrumental-Konzerte gibt es nach wie vor. Colt ist auch Gitarrist der Berliner Underground Legende »Mutter«.
The silent commander before the gig. The light is perfect. A loner, but rarely alone.
“Hey, Colt!” Someone buys him a beer. A round of schnapps.
There’s laughter as another companion hits him on the shoulder as he takes to the stage.
He’s Roadking, or Bankrobbing, or somewhere in Paris, Madrid, Berlin…
Keeping the feedback at bay, he sways and steps backwards into the shadow.
The guitar twangs and drones and clatters and drones again.
Chimes. I swear I could hear bells. One man, one guitar.
Stripped to the bare bones, this is “pure” music. The lonesome guitar man…
The still suicidal cowboy… He smiles and says nothing
Big Untidy
Porqué gastar tu dinero en ácido cuando puedes experimentar a… HF Coltello? Routa 66

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